Episodi

  • Süße in der pikanten Küche
    Jan 16 2026

    Zucker als Gewürz – bei Krautfleckerln und Co.

    Wiener Dressing, Rahmgurkensalat oder Krautfleckerl – so manches klassische Gericht der österreichischen Küche überzeugt durch feine Süße. Dieses Kulinarium widmet sich dem bewussten Einsatz süßer Zutaten in pikanten Speisen.

    Der ehemalige Haubenkoch und heutige Kochlehrer Manfred Stockner erklärt, warum Zucker traditionell in den Salat kommt, und bereitet Klassiker der Wiener Küche mit ausgewogener Süße zu. Sternekoch Fabian Günzel zeigt, welche Rolle süße Geschmacksträger in der gehobenen Gastronomie spielen. Abgerundet durch ein Gericht aus der persischen Küche: Linda Dadanian vom Restaurant Kolbe bereitet Fesenjan zu, einen Walnusseintopf mit süßem Granatapfelsirup.

    Gestaltung: Gabriel Schaffler

    Eine Produktion des ORF, gesendet am 16.01.2026

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    24 min
  • MOM 260109 Moment - Kulinarium
    Jan 9 2026

    Streichfest: Schmalz von Gans, Rind & Schwein
    Schmalzbrot wird heute beim Heurigen serviert und im Rahmen von Aufstrichvariationen in der Gastronomie. Früher stand in Selbstversorgerhaushalten Schmalz in großen Mengen zur Verfügung. Es wurde damit gebraten und gebacken, als Geschmacksgeber verfeinerte das weiße Fett viele Gerichte. Schmalzbrote waren Teil der täglichen Nahrung. Dann fiel es in Ungnade. Doch nun kehrt es zurück. Der Archehof-Landwirt Dominik Spitzbart aus Oberösterreich produziert Schmalz von den besonders fettreichen Mangalitza-Schweinen. Schweinefett ist auch die Grundlage für die Geschäftsidee von Beatrix Hödl aus Buchkirchen bei Wels: In ihrem Feinkostladen namens „Schmalzliebe“ bietet sie unterschiedlichste Schmalzaufstriche an. Und: Steaks werden mancherorts wieder in Rinderschmalz gebraten.
    Gestaltung: Ernst Weber
    Eine Produktion des ORF, gesendet am 09.01.2026

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    25 min
  • Würzig, scharf und vielseitig. Curry überall
    Jan 2 2026

    Eine Würzmischung und ein Gericht eroberten die Welt
    Currygerichte gibt es nicht nur in Asia Restaurants. Rotes oder grünes Thai Curry bietet man in Beisln an, indische Currys gibt es auch im ÖBB-Speisewagen. Am Würstelstand isst man Currywurst. Der Ursprung liegt in Indien. Die britische Kolonialmacht prägte den Ausdruck „Curry“. Zurückgekehrte Kolonialbeamte ließen sich Gewürzmischungen zusammenstellen, damit sie in ihrer Heimat „nach Indien“ schmeckende Gerichte essen konnten. Curry-Mischungen bestehen aus bis zu dreißig Gewürzen – Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma und Chili sind meist dabei. In Indien werden die Gewürze selbst gemahlen und gemischt. Basis der sämigen Saucen der eintopfartigen Gerichte sind Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, Jogurt oder Kokosmilch, Kräuter und Gewürze. Thai-Currys bereitet man mit Currypasten zu, die aus Wurzeln wie Zitronengras, Galgant, Ingwer und Chilis gemörsert werden.
    Gestaltung: Ernst Weber

    Eine Produktion des ORF, gesendet am 02.01.2026

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    25 min
  • Wie man einen großen Vogel brät
    Dec 19 2025

    Festliches Geflügel für die Feiertage
    Ob Weihnachtsgans, Thanksgiving-Truthahn oder Pekingente – ein großer Vogel, der gebraten und im Ganzen auf den Tisch kommt, ist ein beeindruckendes Festtagsgericht. In Österreich sind Gans und Ente beliebt, in Frankreich gilt Kapaun als Fest-Geflügel. Der kastrierte und gemästete Hahn ist für zartes Fleisch bekannt. Auch zu Napoleons hat zu seiner Krönungsfeier Kapaun kredenzt.
    Herausfordernd ist, dass die verschiedenen Teile des Vogels unterschiedlich schnell garen: das Brustfleisch wird schneller trocken als die Keulen. In Zeiten vor Dampfbacköfen löste man das Problem, indem man Geflügel in zwei Gängen servierte. Die Keulen wurden später serviert als das Brustfleisch. Heute kursieren zahlreiche Anleitungen, wie es gelingen soll, feine Vögel so zu braten, dass sie durchgegart, aber saftig bleiben und ihre Haut schön knusprig wird.
    Gestaltung: Johanna Steiner

    Eine Produktion des ORF, gesendet am 19.12.2025

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    25 min
  • Genuss für mich mit mir
    Dec 12 2025

    Wenn der Tisch nur mir gehört. Allein essen
    Allein am Wirthaustisch, allein vor dem Suppenteller, allein mit der Jause zuhause – allein essen wird oft mit Einsamkeit verbunden, doch es ist zunehmend ein Ausdruck eines flexibleren und selbstbestimmten Alltags. Restaurants bieten Single-Tische an und nehmen Rücksicht auf die, die ohne Ablenkung speisen wollen. Und daheim, wie kocht man für sich allein, wenn viele Rezepte für zwei und mehr Personen geschrieben sind? Lohnt es sich als Single groß aufzukochen, ist es einsame Notwendigkeit oder eine Form der Selbstfürsorge? Wer sich in Gesellschaft ungesund ernährt, tut das auch allein. Teil vier der Themenwoche „Alleinsein. Ein Zustand und seine Folgen“.
    Gestaltung: Lukas Tremetsberger

    Eine Produktion des ORF, gesendet am 12.12.2025

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    24 min
  • Nougat. Die unverzichtbare Konfekt-Masse
    Dec 5 2025

    Warum viele süße Ikonen Österreichs nicht ohne Nougat auskommen
    Nougat gehört zu den Stars österreichischer Süßwaren. Die Masse ist üppig, cremig vollmundig und in Klassikern wie Mozartkugel oder Zaunerstollen unverzichtbar. Oft entscheidet die Mischung aus Nüssen, Zucker und Kakaoerzeugnissen über Geschmack und Textur.
    In Bad Ischl wird von Philipp Zauner, der die k.u.k. Hofzuckerbäckerei nunmehr in siebter Generation führt, der legendäre Zaunerstollen nach einer Rezeptur von 1905 mit Nougat hergestellt.
    Bei der Confiserie Altmann & Kühne in Wien, die seit 1928 am Graben feinste und besonders kleine Nougatpralinen und Konfekt verkauft, wird sichtbar, welche Bedeutung Nougat für die kleinen süßen Klassiker hat.
    Julia Zotters Familienbetrieb in der Steiermark gehört zu den letzten heimischen Häusern, die Nougat noch selbst herstellen – von Kürbiskern- über Erdnuss- bis Macadamia-Nougat.
    Gestaltung: Gabriel Schaffler

    Eine Produktion des ORF, gesendet am 5.12.2025

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    25 min
  • Sonderbiere für die kalte Jahreszeit
    Nov 28 2025

    Kräftig. Malzig. Winterlich. Spezielles Gebräu für Winter- und Festtage
    Viele Brauereien bringen derzeit Spezialsorten wie Herbstbier, Weihnachts- oder Festbock auf den Markt. Diese limitiert erhältlichen Biere heben sich auch sonst vom österreichischen „Alltagsbier“, dem Märzen, ab. Sie sind stets stärker, dunkler und malziger. Durch ihre geschmackliche Vielschichtigkeit eignen sie sich gut als Speisenbegleitung zu Wild, Gans und andere Festtagsgerichten. Getrunken werden Winterbiere etwas wärmer als Pils oder Märzenbier, damit sich die Aromen besser entfalten können.
    Moment Kulinarium über die Bierbraukunst und wie aus Hopfen, (viel) Malz und Hefe winterliche Saisonbiere entstehen.
    Gestaltung: Johanna Steiner

    Eine Produktion des ORF, gesendet am 28.11.2025

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    25 min
  • Wie Gerichte zu ihrem Namen kamen
    Nov 21 2025

    Burgunderschnecken. Kaiserschmarrn. Haydn-Torte.
    Kaiserconsommé, Kaiserschöberl, Kaiserschmarrn – in der österreichischen Küche wimmelt es nur so von kaiserlichen Gerichten. Auch wenn der Namensgeber in den seltensten Fällen mit dem Gericht in Verbindung gebracht werden kann. Schon früh benützten Köchinnen und Köche die Namen berühmter Persönlichkeiten, um ihren Kompositionen gleichsam die Weihe zu geben. In manchen Fällen ist auch der Kochkünstler selbst der Namensgeber. Oder die Region, in der eine Speise entstanden ist. Nicht selten führt der Name einer Speise aber völlig in die Irre: die in Ostdeutschland beliebte „Tote Oma“ etwa ist ein deftiges Blutwurstgericht, der Falsche Hase nicht mehr als ein faschierter Braten.

    Gestaltung: Bea Sommersguter

    Eine Produktion des ORF, gesendet am 21.11.2025

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    22 min