Rudyard Kipling copertina

Rudyard Kipling

Essays, Band 20

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Rudyard Kipling

Di: George Orwell
Letto da: Friedrich Frieden
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Geboren in der ehemaligen britischen Kolonie Indien verlief das Leben von George Orwell alles andere als geradlinig. Er besuchte Schulen in Indien und England, beherrschte mindestens zwei gebräuchliche Sprachen Indiens, arbeitete in diversen Gelegenheitsjobs, trieb sich als Landstreicher in England herum, studierte unter Aldous Huxley, verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Polizist in Indien, nahm am spanischen Bürgerkrieg als Freiwilliger auf Seite der Republikaner teil und arbeitete Seite an Seite mit Ernest Hemingway als Kriegsberichterstatter. Als junger Mann stand er zwar kommunistischen Ideen offen gegenüber und in seinen frühen Texten finden sich auch antisemitische Vorurteile, doch mit der Zeit und in reiferen Jahren distanzierte sich Orwell öffentlich und in seinen schriftstellerischen Werken ohne Wenn und Aber von seinen jugendlichen Dummheiten. Womöglich durch die brutale Fremdherrschaft des Empires über Indien und durch Stalins organisierten Staatsterror und Massenmord angewidert, entwickelte er sich zu einem überzeugten sozialistischen Demokraten, der alle Machtorgane von möglichst vielen Menschen organisiert und Machtumsetzung immer auf möglichst vielen Schultern verteilt sehen wollte. Einen großen Teil seiner prosaischen Werke bilden seine Essays ab, hier Teil 20. Darin nimmt Orwell Stellung zu dem Vorwurf gegenüber Rudyard Kipling, er wäre ein Faschist, und widerlegt diese böswillige Unterstellung (von welcher Seite auch immer dieses Gerücht gestreut wurde). Er führt nicht gerade in das Werk des jüngsten Literaturnobelpreisträgers bis heute ein, aber er leitet elegante und sehr interessante Schlussfolgerungen aus dessen Federzügen ab.

©gemeinfrei (P)2026 LILYLA Hörbuch-Editionen
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