Die heilige Cäcilie oder die Macht der Musik
Eine Legende
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Christoph Hackenberg
Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik (Eine Legende.) ist eine Erzählung von Heinrich von Kleist. Sie wurde zuerst in den Berliner Abendblättern vom 15. bis 17. November 1810 veröffentlicht, und zwar mit der Widmung „Zum Taufangebinde für Cäcilie M.“. Die Erzählung wurde verfasst als Patengeschenk für Cäcilie Müller, die älteste Tochter von Adam Müller. Deren Taufpaten waren neben Kleist unter anderen auch Achim von Arnim und Henriette Vogel.
Den historischen Hintergrund bietet ein Bildersturm in den Niederlanden, bei dem radikale Calvinisten im August 1566 über 400 Kirchen verwüsteten.
Kleist berichtet in der legendenhaften Erzählung von einem Wunder, das sich im Aachener Dom im 16. Jahrhundert ereignete. Ausgangspunkt der Handlung ist das Vorhaben von vier Brüdern aus den Niederlanden zur Zeit des reformatorischen Bildersturms, den Dom zu verwüsten.
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