Die Kunst von Donald McGill. copertina

Die Kunst von Donald McGill.

Essays, Band 13

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Die Kunst von Donald McGill.

Di: George Orwell
Letto da: Friedrich Frieden
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A proposito di questo titolo

Geboren in der ehemaligen britischen Kolonie Indien verlief das Leben von George Orwell alles andere als geradlinig. Er besuchte Schulen in Indien und England, beherrschte mindestens zwei gebräuchliche Sprachen Indiens, arbeitete in diversen Gelegenheitsjobs, trieb sich als Landstreicher in England herum, studierte unter Aldous Huxley, verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Polizist in Indien, nahm am spanischen Bürgerkrieg als Freiwilliger auf Seite der Republikaner teil und arbeitete Seite an Seite mit Ernest Hemingway als Kriegsberichterstatter. Als junger Mann stand er zwar kommunistischen Ideen offen gegenüber und in seinen frühen Texten finden sich auch antisemitische Vorurteile, doch mit der Zeit und in reiferen Jahren distanzierte sich Orwell öffentlich und in seinen schriftstellerischen Werken ohne Wenn und Aber von seinen jugendlichen Dummheiten. Womöglich durch die brutale Fremdherrschaft des Empires über Indien und durch Stalins organisierten Staatsterror und Massenmord angewidert, entwickelte er sich zu einem überzeugten sozialistischen Demokraten, der alle Machtorgane von möglichst vielen Menschen organisiert und Machtumsetzung immer auf möglichst vielen Schultern verteilt sehen wollte. Einen großen Teil seiner prosaischen Werke bilden seine Essays ab, hier Teil 13. Dabei stehen Comics und deren Humor im Vordergrund, wobei ein großer Bogen vom Postkartenwitz, gekennzeichnet durch Brüller und Kalauer, welche die Monotonie der staatlich geförderten Lebensart in Form einer anscheinend anständigen Fassade durch den Kakao ziehen, zum etwas tiefsinnigeren Humor von Literaturklassikern geschlagen wird. Gewissermaßen vom Witz des Pöbels zu dem des Bildungsbürgertums, aber nun ja, über Humor lässt sich bekanntlich nicht streiten – oder doch?

©gemeinfrei (P)2026 LILYLA Hörbuch-Editionen
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