007 Königin abgestochen — warum gekaufte Königinnen oft nicht ankommen
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In dieser Folge geht es um das Einweiseln einer fremden, begatteten Königin in ein Bienenvolk. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum gekaufte Königinnen nach dem Zusetzen häufig abgestochen werden und wie sich das vermeiden lässt.
Zunächst wird erklärt, dass ein Bienenvolk über den Geruch der Königin funktioniert. Eine fremde Königin riecht für das Volk zunächst falsch und wird als Eindringling behandelt. Das führt dazu, dass die Bienen sie in einer Traube umklammern und abtöten.
Ein weiterer Schwerpunkt sind die häufigsten Praxisfehler. Problematisch ist vor allem, wenn das Volk nicht sicher weisellos ist oder bereits Nachschaffungszellen angelegt hat. Auch zu frühes Freilassen der Königin wird als Fehler genannt, weil dann die Geruchsangleichung noch nicht abgeschlossen ist.
Beschrieben werden außerdem Maßnahmen für eine bessere Annahme. Dazu gehören ein sicher weiselloses Volk, die Kontrolle und das Brechen von Nachschaffungszellen, der Einsatz eines Zusatzkäfigs mit Futterteigverschluss und das anschließende Einbringen der Königin mit Ruhezeit ohne häufiges Öffnen des Volkes. Zusätzlich wird erwähnt, dass das Zusetzen in einer Trachtlücke ungünstig ist.
Zum Schluss wird der Vergleich zwischen Zukauf und eigener Nachzucht gezogen. Für die eigene Zucht sprechen die Anpassung an den eigenen Standort, geringerer Geruchsunterschied und mehr Unabhängigkeit. Zukauf wird als sinnvoll für gezielte Genetik beschrieben, aber als heikler im Handling.