#09 Trump, das Kreuz und Skandale - wie evangelikal wollen wir noch sein?
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Heute wagen wir den Blick über den großen Teich – und der ist aktuell so spannend wie erschütternd zugleich.
Warum hängen so viele weiße Evangelikale in den USA an Donald Trump? Was hat es mit dem „Dominionismus“ auf sich, dem Drang, die Gesellschaft von oben herab christlich zu dominieren? Und was macht das eigentlich mit uns hier in Deutschland?
Joél und Timo beleuchten in dieser Folge das komplexe Erbe des US-Evangelikalismus. Wir verdanken dem „großen Bruder“ USA unglaublich viel: Pioniergeist, Leidenschaft für Mission und innovative Gemeindeformen. Doch in einer Zeit, in der sich Glaube und rechtskonservative Politik in den USA immer gefährlicher vermischen, stellt sich die Frage: Ist es Zeit, dass wir uns als deutsche Christen stärker von den USA emanzipieren?
Wir sprechen über die schmerzhaften Lektionen unserer eigenen Geschichte – vom Dreißigjährigen Krieg bis zum Nationalsozialismus – und warum gerade diese Wunden uns heute eine besondere Sensibilität und Weisheit schenken könnten.
Hör rein, wenn du wissen willst:
- Was die vier Kernmerkmale der evangelikalen Identität sind (und ob du dich darin wiederfindest).
- Weshalb unsere Art zu glauben sehr stark an die Entwicklungen in den USA geknüpft ist
- Wie der Evangelikalismus entstanden ist wie er seine guten und problematischen Seiten entwickelt hat
- Weshalb die jüngsten Entwicklungen im US-Evangelikalismus ein Anlass sind, uns als Deutsche und Europäer geistlich neu auszurichten
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