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Angabe der Person

Di: Elfriede Jelinek
Letto da: Sabine von Maydell
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A proposito di questo titolo

Die "Lebensbilanz" der Literatur-Nobelpreisträgerin - und eine große Geschichte über Schuld und Schulden.

Ein steuerliches Ermittlungsverfahren, das zwar inzwischen längst eingestellt wurde, das aber selbst intimste E-Mails auswertete, wird für Elfriede Jelinek zum Anlass, auf ihre "Lebenslaufbahn" zurückzublicken. Erstmals erzählt sie literarisch die Geschichte des jüdischen Teils ihrer Familie. In die persönlichen amtlichen Angaben schieben sich Berichte über das Schicksal von Verwandten, die während der Nazizeit aus Österreich fliehen mussten, die deportiert und ermordet wurden. Zugleich führt der private Finanzfall auch zum Nachdenken über globale Kapitalströme. Wie sehr profitieren Staaten bis heute von enteignetem jüdischem Vermögen? Wie viele NS-Größen wurden umgekehrt nach 1945 anstandslos entschädigt? Und was sind aktuelle Steuersparmodelle oder handfeste Betrugsskandale, von Cum-ex-Geschäften bis zu Wirecard?

So autobiografisch wie allgemeingültig, so sarkastisch wie wütend rechnet Jelinek in Angabe der Person nicht nur mit sich, sondern auch mit einer Gesellschaft ab, die sich eher für die Täter als für ihre Opfer interessiert - und verfolgt die weit verzweigten Wege des Geldes als eines der größten Geheimnisse in der modernen Wirtschaft.

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©2022 Rowohlt Verlag (P)2023 Hierax Medien
Ebraismo Letteratura mondiale Narrativa biografica Narrativa di genere

Recensioni della critica

Das Buch ist wütend und lustig zugleich. Wütend, weil es Jelinek um sehr vieles geht, was sie zu Recht empört. Lustig, weil sie noch in jedem Satz durch ein paar Drehungen die Pointe sucht.
-- Andreas Tobler, Tages-Anzeiger

Jelineks Genialität liegt nicht in der Bekanntmachung katastrophalen Unrechts. Es ist ihre Reflexionsfähigkeit, die ständige Überprüfung des Allgemeinen an der eigenen Person, ihr sprachlicher Schalk, die Aufzählung himmelschreiender politischer Fehler.
-- Verena Auffermann, Deutschlandfunk Kultur

Ein kafkaeskes, komisches und kurzweiliges Zeichen gegen die Absurdität der Bürokratie.
-- Andreas Rosenfelder, Welt am Sonntag

Wie kaum einer anderen Schriftstellerin ihrer Generation gelingt es Elfriede Jelinek, uns die Widersprüche unserer Epoche so aufzuzeigen, dass uns das Lachen im Hals stecken bleibt... An Jelinek kommt heute niemand mehr vorbei. Zu Recht, denn ihre virtuose Radikalität wirft ein Licht auf Schattenzonen unserer Zeit, das gleißender nicht sein könnte.
--- Björn Hayer, Bücher am Sonntag (Beilage NZZ am Sonntag)

Ein Textgewebe, das äußerst feinfühlig, mit Esprit, Ironie und auch klagender Wehmut über den Ist-Zustand der Welt geflochten ist. Kurz: Elfriede Jelinek in Bestform.
-- Judith, Andreas Heitkamp, Trojan - Bayern 2 "Diwan"

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