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Endstation

Siebzehn Minuten pro Abend — eine dunkle d/s Erziehungs-Romance im Pendlerzug

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Endstation

Di: Nadja Vield
Letto da: AI Voice Sascha Pfeiffer
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Questo titolo è stato narrato da una voce virtuale

La voce virtuale è generata da un computer, e viene utilizzata per la narrazione degli audiolibri.
This audiobook is narrated by an AI Voice.
Der erste Zettel liegt auf meinem Sitz, gefaltet und mit meinem Namen in Druckbuchstaben. Die Anweisung für die nächsten siebzehn Minuten bis zur Endstation ist kurz, grenzenlos schamlos – und stammt von dem dominanten Fremden im grauen Mantel schräg gegenüber.
Ich bin die Frau, die ihr Leben nach Fahrplänen taktet. Kontrolle ist mein Skelett. Doch als ich die ersten zwei Knöpfe meiner Bluse öffne, während der Pendlerzug ruckelnd anfährt, zerbricht meine kühle Routine. Dreißig Fremde lesen Zeitung, niemand ahnt etwas, aber unter meinem Mantel pocht ein unerbittlicher, nackter Gehorsam.

Jeden Abend um 18:07 Uhr wartet eine neue Aufgabe auf mich. Jeden Abend eskaliert unser Spiel. Erst ist es nur verbotene Nacktheit unter dem Stoff, dann öffentliche Berührungen im Tunneldunkel, bis das rhythmische Wummern der Schienenstöße durch meine Adern peitscht und mich in einen lustvollen Rausch treibt. Er spricht kein Wort, er beobachtet mich nur über den Rand seiner Zeitung, während er sich leidenschaftlich nimmt, was er will, und mich in seinem unerbittlichen Takt führt.

Er glaubt, er bestimmt das Tempo. Er glaubt, ich bin nur seine willige Schülerin im hellen Neonlicht. Doch die lodernde Hitze zwischen uns ist ein Stromkreis, der uns beide gnadenlos verbrennt, sobald wir die Bahnsteigkante endgültig überschreiten.

Lass die Kontrolle los. Sichere dir dein Ticket, blättere um und fahre mit bis zur Endstation.
Contemporaneo Letteratura e narrativa Romantica
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